Das Plakat zu dem Glockenguss. Die Vorbereitungen waren sehr intensiv, da der Domplatz geschichtsträchtiger Boden ist. So begann bereits 1998 ein Archäologenteam des Museums, mit Ausgrabungsarbeiten an der Stelle der späteren Glockengrube.
Das erste Glockenmodell wird vorbereitet. In diese Glocke aus Lehm kommen die Strukturen und Schriftzüge der späteren Glocke. Besonders wichtig dabei ist die Holzschablone. Sie muss aufwendig berechnet werden, da es von ihrer Form abhängt, welchen Ton die Glocke später hat. Über die Modellglocke kommt dann der Glockenmantel, welcher die Form der Modellglocke abnimmt. Anschließend wird die Modellglocke entfernt und innerer und äußerer Mantel werden übereinandergelegt.
Zum Sachsen Anhalt Tag 1999, der in Halberstadt gastierte, war die Glocke Domina das Thema Nr. 1. So wurden kleine Glocken verkauft und die Leute konnten sich über den Fortschritt der Vorbereitungsarbeiten informieren.
Die Glockengussgrube ist geschlossen. Deutlich kann man die Gussrinne erkennen, durch welche später die Bronze fließen wird. Die gesamte Glockengrube ist von einem massiven Betonmantel umgeben.