Traditioneller Glockenaufzug

Am 30. Oktober fanden sich 7000 Menschen auf dem Domplatz ein, um den traditionellen Glockenaufzug der Domina mitzuerleben. Dazu mussten viele Menschen selbst mit anfassen, denn der Aufzug erfolgte nicht mit einem Kran, sondern wie zu früheren Zeiten mit einem Flaschenzug, gezogen durch Menschenkraft. Mindestens 40 Menschen waren notwendig, um die Glocke in ihr neues Zuhause, dem Südturm des Doms, zu ziehen, es fanden sich aber vielmehr Freiwillige. Die Idee dazu war von dem Domküster Thomas Lüdde ausgegangen. Schon nach knapp neun Minuten war die Glocke auf der höhe des Glockenfensters angelangt. Die Glockengießer von Lauchhammer begannen nun, ein Podest unter die schwebende Glocke zu bauen, damit sie mit Holzrollen in den Turm gezogen werden konnte. Die Glocke wog dank des Flaschenzugs nur 800 Kilogramm. Nach 90 Minuten war die Glocke sicher im Turm.

Bitte klicken Sie auf die Vorschaubilder, um eine vergrößerte Version zu bekommen. Die Aufnahmen mit Blick zum Domturm wurden freundlicherweise von Frau Apostel zur Verfügung gestellt

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Traditioneller Glockenaufzug