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In Halberstadt treffen so manchmal Geschichte und Sagen direkt aufeinander. Man findet auch heute noch Spuren von Sagen in der Stadt, der Teufelsstein ist dafür das hervorragendste Beispiel. Aber auch andere bedeutungsvolle Steine findet man in unserer Stadt. Steine, die erinnern sollen an die Deportation von Juden 1942. Da auch Steine Zeitzeugen sein können, möchte ich auf diesem Teil meiner Homepage zwei besondere Steine unserer Stadt vorstellen und deren Geschichte erzählen.
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Die Steine der Erinnerung soll verhindern, dass die Untaten der Geschichte vergessen werden. Auf den Steinen findet man die Namen aller Juden, die am 12. April 1942 aus Halberstadt deportiert wurden. Von ihnen ist keiner zurückgekehrt. Die jüdische Gemeinde in Halberstadt war eine der wichtigsten Gemeinden in Deutschland. Als Zeichen der Versöhnung hat man nun die alte jüdische Schule wieder aufgebaut, die von der Moses Mendelsohn Akademie als Begegnungsstätte genutzt wird.
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Der Teufelsstein liegt ebenfalls auf dem Domplatz, keine hundert Meter entfernt von den Steinen der Erinnerung. Es wird erzählt das der Teufel in Halberstadt erschien als die Bewohner ihren Dom gebaut haben. Auf seine Frage, was das wohl für ein Gebäude werden würde, antworteten sie, dass das ein Wirtshaus werden würde. Das gefiel dem Teufel so gut das er gleich anbot mitzubauen. Als er aber nach einiger Zeit erkannte , dass das Gebäude eine Kirche wird, nahm er einen großen Stein und wollte den Dom zerschmettern, verfehlte aber das Ziel und kehrte vor Wut in die Hölle zurück. Der Stein liegt noch heute auf dem Domplatz und man kann auch noch den Daumenabdruck des Teufels erkennen. In Wirklichkeit war der Stein wahrscheinlich ein germanischer Lügen- oder Gerichtsstein. Ein Ort wo die Germanen sich versammelt haben oder Gericht abhielten.
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