|
benötigt wird:
8 m , ca. 5 - 6 cm breite, 18 mm dicke Leimholzlatten
die vier verbleibenden Scharniere
44 M5 Holzsenkkopfschrauben , Länge 16 mm
Nagelkrampen oder Tacker
das zuvor zurechtgeschnittene Gitter
1. Zurechtschneiden des Türrahmens:
Zunächst müssen die Latten zurechtgeschnitten werden, es werden jeweils 4 Latten mit einer Länge von 123 cm (Türgröße) und 4 Latten mit einer Länge von 47.5 cm (Türbreite) benötigt. Wir haben die Latten im 45 ° Winkel zugesägt. Dies bringt erhöhte Stabilität in der Tür, erfordert jedoch erhöhte Sicherheit beim Umgang mit der Säge. Es gibt in Baumärkten kleine Sägeklötze, die bereits 45 Einschnitte besitzen. In solch einen Block braucht man die Leiste mit einer Schraubklemme nur noch zu fixieren und dann mit einer Handsäge auf die entsprechenden 45 ° und die passende Länge zurechtsägen. Ich empfehle dies sehr, da beim freien Sägen auch vorgezeichnete Linien oftmals nicht perfekt eingehalten werden und dadurch die Tür später schief wird. Von dem Benutzen einer Handkreissäge oder Stichsäge sollte ganz abgesehen werden, da diese Sägen das Holz zu sehr splittern lassen.
Wem dies zu kompliziert ist, der kann die Türrahmen auch ohne 45 ° Winkel sägen, dazu muss aber berücksichtigt werden, dass dann die kürzeren Latten um jeweils die doppelte Breite der Längslatten kürzer sind, da sie dann anders anliegen.
2. Zusammenbau des Türrahmens:
Nun wird der Türrahmen zusammengebaut, dafür sollten die vier einzelnen Teile eines Türrahmens zunächst zusammengelegt werden und mit Schraubklemmen auf die spätere Form fixiert werden, damit sich beim Schrauben nicht mehr zu viel verziehen kann. Liegt alles am rechten Platz, wird mit einem Metallplättchen pro Ecke der Türrahmen zusammengeschraubt. Dabei wird die Platte im 90 ° Winkel zu dem abgesägten Holz angebracht (siehe Foto weiter unten) anschließend werden die zwei äußeren Schrauben (Holzsenkkopfschrauben M5 16 mm lang) vorsichtig angebracht. Dabei ist darauf zu achten, dass der Rahmen durch das Zusammenschrauben nicht außeinandergezogen wird. Es sollten die Schrauben 100 % senkrecht ins Holz eingeschraubt werden. Nachdem an allen vier Ecken die Metallplättchen mit zwei Schrauben fixiert wurden, können nun auch die inneren zwei Schrauben der Metallplättchen angebracht werden. Dort muss man besonders vorsichtig sein, da sie sehr nah an der zuvor gesägten Kante sind, das Holz darf nicht splittern. Es bietet sich an, alle Schrauben mit der Hand und ohne Akku Schrauber einzuschrauben. Bei weichem Holz (Fichte) ist es nicht notwendig vorzubohren.
Der Arbeitsvorgang wird für die zweite Tür wiederholt.
3. Einbau der Scharniere:
Der Türrahmen kann nach dem Zusammenschrauben durch Drücken noch leicht in die gewünschte rechteckige Form gebracht werden, falls dies nicht vorher gelungen war. Die Türen werden dann an den Käfigrahmen gehalten und überprüft, an welchen Stellen des Türrahmens die Scharniere angebracht werden können. Der Käfigrahmen ist aufgrund seiner Bohrungen recht variabel. Bei dem Türrahmen muss jedoch markiert werden, wo die Scharniere angebracht werden sollen.
Anschließend wird diese Stelle mit einer Stichsäge etwas “ausgefeilt”, die von uns verwendeten Scharniere waren an der Scharnierachse dicker als vorn an den Flügeln der Scharniere. Damit die Scharniere dennoch passen und die Tür nicht absteht, haben wir uns mit der Stichsäge etwas mehr “Platz verschafft”. (siehe Bild)
Anschließend werden die oberen Hälften der Scharniere an den Türrahmen mit M5 16 mm Holzsenkkopfschrauben festgemacht und die unteren Hälften werden am Käfigrahmen mit M5 Senkkopfschrauben 16 mm mit Muttern festgemacht.
4. Abschlussarbeiten der Türen:
Nun können die Türen schon einmal probehalber eingehängt werden. Dabei sollte man schauen, ob die Türen auch auf der gewünschten Höhe hängen. Schleifen z.B. die Türen unten auf der Aluminiumleiste knn man in der Regel auch die Scharniere nachjustieren. Dies ist auch möglich, wenn die Türen nicht richtig eingebaut werden können, weil an der entsprechenden Stellen im Käfigrahmen keine Bohrung war.
Schließlich wird das Gitter auf der Innenseite der Türrahmen angebracht, es sollte dabei alle Holzteile vor den Deguzähnen verdecken. Die Innenseite der Scharniere sollten nicht von Gitter abgedeckt werden, sehr wohl aber der komplette Bereich um die Scharniere. Sind die Scharniere von innen mit Gitter abgedeckt, kann es passieren, dass sie nicht mehr richtig schließen, oder im geschlossenen Zustand unter mechanischer Überbelastung stehen. Der überstehende Draht wird entweder umgeklappt, dass die scharfen Kanten nach innen zeigen, oder abgezwickt.
Es gilt auch hier - eine letzte Überprüfung von scharfen Kanten ist notwendig, um auf Nr. Sicher zu gehen, dass sich kein Degu am Käfig verletzen kann.
Mit dem Einbau der Türen ist der Käfig im Großen und Ganzen fertig und es kann damit begonnen werden, ihn einzurichten.
|