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Abschlussarbeiten

So sieht der Käfig jetzt natürlich noch nicht aus, aber vielleicht erkennt ihr euer Modell jetzt schon darin wieder. Die Käfigarbeiten außen sind soweit abgeschlossen und es ist nun eurer Kreativität überlassen, wie ihr das Innenleben der Käfige gestaltet. Wie ihr seht, haben wir mittlerweile zwei dieser Modelle erfolgreich gebaut und ich hoffe, dass es euch mit der Anleitung gelingt, vielleicht das eine oder andere Modell noch nachzubauen.

Hier noch ein paar Tipps, die euch vielleicht beim Innenleben weiterhelfen:

    1. Alle eingebauten Bretter sollten erneut mit Krampen oder per Tacker am Gitter befestigt werden, dass gibt dem Gitter erhöhte Stabilität. Ganz besonders hilfreich ist dafür der Einbau eines kompletten Zwischenbodens. (siehe Bilder) Zusätzlich sollten die Bretter immer am Käfigrahmen mit den großen M6 60 mm Schrauben befestigt werden. Für optimale Stabilität eines Brettchens sind 3 Festpunkte erforderlich. Das bedeutet also, dass das Brettchen an zwei Seiten min. fest angebaut werden muss. Optimal wäre, dass das Brettchen die gesamte Breite des Käfigs einnimmt und so vorn und hinten mit langen M6 60 mm Schrauben befestigt werden kann. Aber auch die Tacker oder Krampen sorgen für hohe Stabilität.

    2. Eine Rampe besitzen beide Käfige, damit unsere Kleinen problemlos die Zwischenebene erreichen. Die Rampe kann durch das benutzt Scharnier variabel eingestellt werden. Beim Reinigen des Käfigs ein unschätzbarer Vorteil. Auch gut für Reinigungsarbeiten, die komplette zweite Ebene. Dorthin kommen die Degus wenn unten sauber gemacht wird und umgekehrt, wenn dann oben der Käfig dran ist.

    3. Lackiert wurden die Bretter mit Babylack, dass erhöht die Haltbarkeit des Holzes gegen Schmutz und Urin. Flecken werden aber in der Regel dadurch nicht verhindert. Das Holz kan außerdem von außen (rechter Käfig) geölt werden, um auch dort das Holz zu stärken.

    4. Das Namensschildchen haben wir aus einem Reststück beim Bau der Zwischenebene gebastelt. Einfach Degu aufmalen und anschließend mit einer Stichsäge aussägen und auf die Tür kleben.

    5. Ein hängender Tontopf kann durch eine einfache Bohrung in die Deckenplatte eingebaut werden. Wir haben dafür einen Metallbohrer der Größe 6 verwendet und dann einfach den Draht auf der Oberseite mit einer Schraube festgehalten, die einfach wie ein Stück Holz verhindert, dass der Draht wieder durch das Loch zurückrutschen kann.

Ein paar Impressionen von Pumbaa und Flummi für weitere Einrichtungsideen:

Steine findet man überall, man muss nur etwas suchen. Die Steine mit heißem Wasser abduschen und trocknen. Besonders beliebt im Winter - Steine kurz im Backofen aufwärmen und dann reinlegen. Ein Genuß für jeden Degu (vorsicht nicht überhitzen). Auch gut erhältlich - Teppichröhren gibts in jedem gepflegten Baumarkt.

Flummi und Pumbaa in ihrem neuen Reich, Steine und Röhren sind ihre absoluten Lieblinge, ich sehe die beiden nur noch zum Schlafen unten im Heu.

Flummis erste Schritte in der neuen Teppichröhre. Mittlerweile hat er entdeckt, dass man die Dinger auch zerlegen kann. Er freut sich darüber, dass man nur daran ziehen muss und schon schält sich die ganze Röhre auf. Ein degu’sches Vergnügen.

Auch begehrt bei unseren Degus. Die eingehängte Leiter ist eigentlich für Vögel oder Ratten, doch unsere Degus finden sie ebenfalls sehr interessant. Schön dabei ist, dass sich die Degus daran nagemäßig austoben können. Da dieses Holz von einer Buche stammt, brauchen selbst Deguzähnchen eine Weile, bis der Schaden sichtbar wird.

Ein weiterer Liebling von Flummi. Auf Kork möchte er nicht mehr verzichten. In jeder Tierhandlung erhältlich. Der Preis schwankt dabei zwischen 8 - 12 € pro Kilogramm. Die Halbwertszeit für diese Röhren ist jedoch gering, Degus legen mit ihren Zähnen kräftig zu und die Schäden sieht man recht schnell.

Wichtig dafür ist, bevor die Röhren benutzt werden, sollte man sie mit dem Staubsauger oder Handfeger reinigen. Viele Röhren sind innen sehr dreckig und das ist ein idealer Unterschlupf für Zecken oder anderes Krabbelgetier. Saubere Röhren können hingegen bedenkenlos verwendet werden.

 

Abschluss:

Ich hoffe, dass der neue Käfig den Wünschen gerecht wird und die Degus sich darin wohlfühlen. Unsere Kleinen sind sehr zufrieden und nun wo sich beide Käfige fast berühren, können sich die beiden “Fraktionen” auch endlich wieder durch das Gitter hindurch unterhalten.

[Einleitung] [Das richtige Regal] [Die Bodenwanne] [Einbau des Gitters] [Die Türen] [Abschlussarbeiten] [Die Kaufliste]